
Vier Jahreszeiten, vier Handschriften: was sich auf unserer Karte ändert — und warum.
Saisonalität ist kein Marketing. Sie ist Notwendigkeit, wenn Geschmack das Maß sein soll.
Im Frühjahr arbeiten wir mit Bärlauch aus der Haake, Spargel aus den Vier- und Marschlanden, jungen Erbsen. Sommer heißt: Tomaten in zwanzig Varianten, Kräuter, gegrillter Fisch direkt vom Kutter. Im Herbst kehren Wild und Pilze auf die Karte zurück, dazu fermentierte Kohlsorten. Der Winter gehört dem Schmoren, dem geräucherten Aal, der klaren Brühe.
Wer mit den Jahreszeiten kocht, kocht ehrlich.

